Dienstag, Dezember 27, 2005

Taxonomie und Ontologie nicht ausdenken, sondern entwickeln a la del.icio.us

So wie das bei http://del.icio.us "von selber" passiert:

Zu jeder Information, die man ablegt werden passende "Tags" (Stichwörter, die das Thema klassifizieren) definiert.
Zwischen den einzelnen Tags entstehen somit Beziehungen, häufiger genutzte Tags rutschen in der "Hierarchie" nach oben und bilden somit im Laufe der Zeit die "Hauptknoten" oder "Einstiegspunkte".

Die sich so entwickelnde Taxonomie ist somit kein herkömmlicher Baum, sondern ein Netz, weil ja jeder Eintrag mehrere Tags haben kann.

Vorteile:
- Keine leere, vorher aufgestellte Struktur, die später nur zum Teil gefüllt ist und somit viele "Sackgssen" enthält.

- Eine Information ist in der Stuktur automatisch an allen Stellen zu finden, wo sie hinpaßt und nicht nur an der einen Stelle wo man sie (in einer statischen Struktur) einmal abgelegt hat.

- Die entstehende Stuktur spiegelt die tatsächliche Informationsstruktur wieder, nicht einen einmal erdachten und somit nur begrenzt weiterentwickelbaren Baum.

Bleibt die Frage:
Wie organisiert man eine lokale Festplatte in dieser Art ???

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